Was beide sagen
Christus hat „mit einem Opfer … auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden“ (Hebr 10,14). Diesem Opfer kann niemand etwas hinzufügen. Angebetet wird allein Gott.
Der Altar
Ein Opfer, ein für allemal
Wird Christus in der Messe immer wieder geopfert, als hätte das Kreuz nicht gereicht? So verstehen viele evangelische Christen die katholische Lehre. Die Kirche sagt das Gegenteil und beruft sich dafür auf dieselbe Bibel.
Etwa 15 Minuten Lesezeit
Wandmalerei (Aufnahme 1903): Joseph Wilpert, Die Malereien der Katakomben Roms (1903), gemeinfrei
Die Bibelstellen stehen auf dieser Seite nach der Elberfelder Bibel von 1905, die in vielen Freikirchen gelesen wird. Wer eine Stelle antippt, sieht ihren Wortlaut; ebenso bei Katechismus, Konzil und Kirchenvätern.
Viele evangelische und freikirchliche Christen sehen in der Messe den Punkt, an dem die katholische Kirche das Kreuz verdunkelt. Wenn der Priester ein Opfer darbringt, so der Einwand, dann hat das Opfer von Golgatha offenbar nicht genügt. Und wenn die Gläubigen vor der Hostie knien, beten sie ein Stück Brot an.
Beide Einwände nehmen etwas ernst, das auch der Kirche heilig ist: dass Christus sich ein einziges Mal geopfert hat und dass allein Gott angebetet werden darf. Darum lohnt es, genau hinzusehen, was die Kirche lehrt und was sie nicht lehrt.
Was beide sagen
Christus hat „mit einem Opfer … auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden“ (Hebr 10,14). Diesem Opfer kann niemand etwas hinzufügen. Angebetet wird allein Gott.
Der Einwand
Die Messe wiederholt das Opfer von Golgatha, als hätte es nicht gereicht. Wer vor der Hostie kniet, betet ein Stück Brot an.
Die katholische Kirche
„Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer“ (KKK 1367). Die Messe wiederholt das Kreuz nicht, sie macht es gegenwärtig (KKK 1366). Angebetet wird nicht Brot, sondern Christus (KKK 1378).
Die Probe
Die Einwände gegen die Messe lassen sich an drei Fragen prüfen. Jede führt zurück zum Abendmahl und zu dem, was Jesus dort gesagt hat.
Erste Frage
Der Hebräerbrief sagt es so deutlich wie keine andere Schrift: Christus hat sich einmal geopfert, und dabei bleibt es. Die Kirche widerspricht dem nicht, sie beruft sich darauf.
„Durch welchen Willen wir geheiligt sind durch das ein für allemal geschehene Opfer des Leibes Jesu Christi.“
Das griechische Wort für „ein für allemal“, ephapax, steht im Hebräerbrief dreimal über dem Opfer Christi (Hebr 7,27; 9,12; 10,10). Die Hohenpriester des Alten Bundes standen Tag für Tag am Altar; Christus hatte das nicht nötig, „denn dieses hat er ein für allemal getan, als er sich selbst geopfert hat“ (Hebr 7,27). Er musste sich nicht immer wieder opfern, „sonst hätte er oftmals leiden müssen“ (Hebr 9,25–26).
Die katholische Kirche lehrt dasselbe. Im Katechismus heißt es: „Das Erlösungsopfer Christi ist einmalig und wurde ein für allemal vollzogen“ (KKK 1545). Auch das Konzil von Trient, auf das sich der Vorwurf meist bezieht, spricht vom Kreuz als dem Opfer, das Christus „ein einzigmal blutiger Weise“ dargebracht hat (DS 1743).
Was bringt der Priester dann dar? Trient antwortet: nichts anderes. „Denn es ist ein und dieselbe Opfergabe, derselbe jetzt durch den Dienst der Priester sich Opfernde, welcher damals sich selbst am Kreuze geopfert hat, indem nur die Weise der Darbringung verschieden ist“ (DS 1743). Die Messe ist kein zweites Opfer neben dem ersten. Sie macht das eine Opfer gegenwärtig, ist sein Gedächtnis und wendet seine Frucht zu (KKK 1366).
Auch dafür hat der Hebräerbrief Worte. Mit seinem Opfer ist Christus „in den Himmel selbst“ eingegangen, „um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen“ (Hebr 9,24), und er lebt dort, um sich für die Seinen zu verwenden (Hebr 7,25). Johannes sieht im Himmel „ein Lamm stehen wie geschlachtet“ (Offb 5,6). Das Opfer ist vollbracht, und doch bleibt der Geopferte vor Gott gegenwärtig. Der Katechismus sagt: Das Opfer, das Christus am Kreuz ein für allemal dargebracht hat, „bleibt stets gegenwärtig wirksam“ (KKK 1364).
Jesus setzte das Abendmahl beim Passahmahl ein (Lk 22,15). Für Israel war das Passah ein Gedächtnis: „Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein“ (Ex 12,14). Wer es feierte, erinnerte sich nicht nur an die Väter. Jeder Vater sollte seinem Sohn sagen: „Es ist um deswillen, was Jehova mir getan hat, als ich aus Ägypten zog“ (Ex 13,8). Was damals geschah, betraf die Feiernden selbst.
In dieses Gedächtnis stellt Jesus sich selbst: „dieses tut zu meinem Gedächtnis!“ (Lk 22,19). Paulus fügt hinzu: „Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“ (1 Kor 11,26). Die Worte über dem Kelch sind Worte eines Opfers: „Denn dieses ist mein Blut, das des neuen Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ (Mt 26,28). Mose hatte am Sinai das Blut der Opfer auf das Volk gesprengt und gesagt: „Siehe, das Blut des Bundes“ (Ex 24,8).
So versteht die Kirche die Messe: als Gedächtnis, in dem das Passah Christi gegenwärtig wird (KKK 1364).
Wo ein Opfer ist, ist ein Altar. Derselbe Hebräerbrief, der so entschieden vom einen Opfer spricht, sagt auch: „Wir haben einen Altar, von welchem kein Recht haben zu essen, die der Hütte dienen“ (Hebr 13,10). Von diesem Altar isst man also.
Paulus stellt das Herrenmahl neben die Opfermahle Israels und der Heiden: „Sind nicht die, welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar?“ (1 Kor 10,18), und: „ihr könnt nicht des Herrn Tisches teilhaftig sein und des Dämonentisches“ (1 Kor 10,21). Vom Altar im Tempel spricht der Prophet Maleachi als dem „Tisch Jehovas“ (Mal 1,7).
Derselbe Prophet kündigt an, was einmal unter allen Völkern geschehen wird: „und an jedem Orte wird geräuchert, dargebracht werden meinem Namen, und zwar reine Opfergaben“ (Mal 1,11). Die ersten Christen haben darin ihre Eucharistie wiedererkannt, wie die Zeugen weiter unten zeigen. Der Katechismus nennt den Altar beides, „den Opferaltar und den Tisch des Herrn“ (KKK 1383).
Zweite Frage
Viele evangelische Christen lesen „Dies ist mein Leib“ als „Dies bedeutet meinen Leib“. Die ersten Hörer haben Jesus anders verstanden, und er hat sie nicht berichtigt.
„denn mein Fleisch ist wahrhaftig Speise, und mein Blut ist wahrhaftig Trank.“
Jesus spricht oft in Bildern: „Ich bin die Tür“ (Joh 10,9), „Ich bin der wahre Weinstock“ (Joh 15,1). Nahmen seine Hörer ein Bild wörtlich, half er ihnen weiter. Als die Jünger meinten, jemand habe ihm zu essen gebracht, erklärte er: „Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat“ (Joh 4,33–34). Den Schlaf des Lazarus hielten sie für Ruhe; da sagte er ihnen „gerade heraus: Lazarus ist gestorben“ (Joh 11,11–14). In Kapernaum war es anders. Jesus nennt sich das lebendige Brot, und das Brot, das er geben wird, sein Fleisch „für das Leben der Welt“ (Joh 6,51). Die Zuhörer fragen: „Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?“ (Joh 6,52). Jesus schwächt nicht ab, er sagt es noch einmal, schärfer: „Es sei denn, daß ihr das Fleisch des Sohnes des Menschen esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch selbst“ (Joh 6,53).
Viele seiner Jünger sagen: „Diese Rede ist hart; wer kann sie hören?“ (Joh 6,60). Dann heißt es: „Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und wandelten nicht mehr mit ihm“ (Joh 6,66). Jesus ruft sie nicht zurück, um ein Missverständnis aufzuklären. Er fragt die Zwölf, ob auch sie gehen wollen, und Petrus antwortet: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens“ (Joh 6,68).
Paulus schreibt so, wie man über eine Wirklichkeit schreibt: „Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Christus?“ (1 Kor 10,16). Wer unwürdig isst, „wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein“ und isst sich selbst Gericht, „indem er den Leib nicht unterscheidet“ (1 Kor 11,27–29). Wer ein Bild missachtet, versündigt sich nicht am Leib dessen, den es zeigt.
Über diesen Worten haben sich die Reformatoren entzweit. Beim Marburger Religionsgespräch 1529 bestand Luther darauf, dass im Satz Jesu „ist“ auch „ist“ heißt; Zwingli las „bedeutet“. Das Augsburger Bekenntnis von 1530 lehrt, „daß der wahre Leib und das wahre Blut Christi wirklich unter der Gestalt des Brotes und Weines im Abendmahl gegenwärtig ist“ (CA 9; 10). Wer „Dies bedeutet meinen Leib“ liest, folgt Zwingli, nicht Luther. Wie verschieden der eine Satz bis heute gelesen wird, zeigt die Seite über sola scriptura.
Die katholische Kirche lehrt, dass im Sakrament „wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze Christus enthalten“ ist (KKK 1374). Das Wort „Wandlung“ sagt, dass Brot und Wein dabei nicht bleiben, was sie waren (KKK 1376). Wie das geschieht, erklärt die Kirche nicht mit den Sinnen. Sie hält sich an das Wort, das Jesus gesprochen hat.
Dritte Frage
Wer vor der Hostie kniet, betet nach katholischem Glauben nicht Brot an, sondern Christus. Ob das berechtigt ist, hängt an einer einzigen Frage.
Götzendienst heißt, ein Geschöpf an Gottes Stelle zu verehren. Das verbietet die Kirche so streng wie jede evangelische Gemeinde. Die Gläubigen beugen die Knie „zum Zeichen der Anbetung des Herrn“ (KKK 1378), weil sie glauben, dass er unter den Gestalten von Brot und Wein wirklich zugegen ist.
Die Frage ist also nicht, ob man Brot anbeten darf. Das darf niemand. Die Frage ist, ob Jesus meinte, was er sagte: „Dies ist mein Leib“ (Lk 22,19). Wo er selbst gegenwärtig ist, ist Anbetung keine Zutat. Als die Jünger den Auferstandenen sahen, „warfen sie sich vor ihm nieder“ (Mt 28,17).
Die Kirche sagt auch, wie lange diese Gegenwart dauert: „so lange, wie die eucharistischen Gestalten bestehen“ (KKK 1377). Wo die Gestalt des Brotes vergeht, ist Christus nicht mehr unter ihr gegenwärtig. Angebetet wird nie ein Ding, sondern immer der Herr.
Die Zeugen
Schon die Apostelgeschichte erzählt, dass die Christen „im Brechen des Brotes“ verharrten. Die Generationen danach haben beschrieben, was sie dabei glaubten.
um 100
„damit euer Opfer rein sei“
Die Gemeindeordnung verlangt, vor dem Brotbrechen am Tag des Herrn die Sünden zu bekennen. Sie begründet es mit dem Wort Maleachis vom reinen Opfer an jedem Ort.
um 110 · Antiochien
„dass die Eucharistie das Fleisch unseres Erlösers Jesus Christus ist, das für unsere Sünden gelitten hat“
Auf dem Weg zum Martyrium in Rom warnt er die Gemeinde von Smyrna vor Irrlehrern, die der Eucharistie fernbleiben, weil sie das nicht bekennen.
um 150 · Rom
„Denn nicht als gemeines Brot und als gemeinen Trank nehmen wir sie“
In einer Verteidigungsschrift an den Kaiser beschreibt er, was Christen am Sonntag tun und was sie dabei empfangen.
um 160 · Rom
„Diese Prophezeiung bezieht sich auf die von uns Heiden Gott an jedem Orte dargebrachten Opfer, das ist auf das Brot der Eucharistie“
Im Gespräch mit dem Juden Tryphon liest er Maleachi als Ankündigung der Eucharistie.
um 180 · Lyon
„machte ihn zur Opfergabe des Neuen Bundes“
Gemeint ist der Kelch, den Christus beim Abendmahl sein Blut nannte. Die Kirche bringt ihn, wie sie ihn von den Aposteln empfangen hat, auf der ganzen Welt dar.
um 350 · Jerusalem
„Betrachte daher Brot und Wein nicht als rein irdische Dinge!“
So erklärt der Bischof von Jerusalem den Neugetauften, was sie bei ihrer ersten Eucharistie empfangen haben.
Das Brotbrechen war von Anfang an die Mitte der Gemeinde: „Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten“ (Apg 2,42). In Troas versammelte man sich „am ersten Tage der Woche“, um Brot zu brechen (Apg 20,7).
Um 96 schreibt die Gemeinde von Rom an die von Korinth und nennt die Bischöfe Männer, „die tadellos und heiligmäßig ihre Opfer dargebracht haben“ (1 Clem 44,4–5). Das Wort Opfer für die Eucharistie ist also kein Einfall des Mittelalters. Es steht in den ältesten Schriften nach dem Neuen Testament, zusammen mit dem Glauben, dass das Brot der Leib des Herrn ist.
Alle Zeugnisse zur Eucharistie auf der Seite der frühen Kirche
Antworten
Was evangelische Christen gegen das Messopfer vorbringen, und was die Kirche darauf antwortet.
So steht es im Hebräerbrief: „Wo aber eine Vergebung derselben ist, da ist nicht mehr ein Opfer für die Sünde“ (Hebr 10,18). Gemeint ist ein weiteres Opfer neben dem einen, wie es die Priester des Alten Bundes immer neu darbrachten. Ein solches Opfer lehrt die Kirche nicht. Die Messe schafft keine neue Vergebung; sie wendet die Frucht des Kreuzes zu (KKK 1366). Trient sagt, die Früchte des blutigen Opfers würden durch das unblutige „in reichem Maße angeeignet“ (DS 1743).
Die Frage ist alt, und die Kirche beantwortet sie nicht mit Physik. Christus ist im Sakrament nicht wie ein Körper an einem Ort; die Weise seiner Gegenwart nennt der Katechismus „einzigartig“ (KKK 1374). Schon in Kapernaum fragten die Zuhörer: „Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben?“ (Joh 6,52). Jesus antwortete nicht mit einer Erklärung, sondern mit einer Verheißung (Joh 6,53–58).
Der Vers lautet: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, welche ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“ (Joh 6,63). Jesus sagt hier nicht „mein Fleisch“. Von seinem Fleisch hatte er kurz zuvor gesagt, es sei „wahrhaftig Speise“ (Joh 6,55). Mit „Fleisch“ meint er, wie im Gespräch mit Nikodemus, den Menschen ohne Gottes Geist: „Was aus dem Fleische geboren ist, ist Fleisch“ (Joh 3,6). Das Hindernis ist also nicht, dass sie ihn zu wörtlich nehmen, sondern der Unglaube: „aber es sind etliche unter euch, die nicht glauben“ (Joh 6,64). Hätte der Vers die ganze Rede zum Bild erklärt, hätten die Jünger keinen Grund mehr gehabt zu gehen. Sie gingen trotzdem (Joh 6,66).
Alle Getauften sind „ein königliches Priestertum“ (1 Petr 2,9), und die Kirche lehrt das mit: Die ganze Gemeinschaft der Gläubigen ist priesterlich (KKK 1546). Der Dienst des geweihten Priesters tritt nicht neben Christus; er macht sein einziges Priestertum gegenwärtig (KKK 1545). Dass Vorsteher der Gemeinden das Opfer darbrachten, bezeugt schon der Brief der römischen Gemeinde um 96: Er spricht von Bischöfen, „die tadellos und heiligmäßig ihre Opfer dargebracht haben“ (1 Clem 44,4–5).
Ein Werk, mit dem der Mensch sich Gottes Gnade verdient, ist die Messe nach katholischer Lehre nicht. Es ist Christus, der sich opfert, „derselbe jetzt durch den Dienst der Priester sich Opfernde“ (DS 1743). Die Kirche bringt nichts Eigenes dar, sie wird in sein Opfer hineingenommen: „Mit ihm wird sie selbst ganz dargebracht“ (KKK 1368). Paulus nennt das ganze Leben der Christen ein Opfer, „welches euer vernünftiger Dienst ist“ (Röm 12,1).
Zum Schluss
Ein Opfer
Christus hat sich ein für allemal geopfert (Hebr 7,27). Die Messe wiederholt das nicht; sie macht es gegenwärtig (KKK 1366).
Ein Leib
Jesus sagte: „Dies ist mein Leib“ (Lk 22,19). So haben ihn die ersten Christen gelesen, und Luther hielt daran fest.
Ein Altar
„Wir haben einen Altar“ (Hebr 13,10). Angebetet wird an ihm nicht Brot, sondern der Herr (KKK 1378).
Ein Opfer, an jedem Ort.
Was Maleachi ankündigte, sahen die ersten Christen erfüllt: an jedem Ort ein reines Opfer (Mal 1,11), und doch kein anderes als das eine, mit dem Christus „auf immerdar vollkommen gemacht“ hat, „die geheiligt werden“ (Hebr 10,14).